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Was ist Stand Up Paddle?

Was ist SUP / Stand Up Paddle?

Die neue, aus Hawaii stammende Trendsportart SUP, ist auch hierzulande angekommen und erfreut sich an immer grösser werdender Beliebtheit. SUP-Boards sind optisch normalen Surfboards sehr ähnlich, allerdings deutlich breiter und weniger instabil, somit eignen sie sich perfekt zum Stand Up Paddling.


Wer einmal auf einem SUP-Board gestanden hat, wird schnell davon fasziniert sein. Beim Stand Up Paddling handelt es sich um eine Wassersportart, die vor allem Spass macht, gleichzeitig werden aber, durch die ständige Körperspannung auf dem Board, auch wichtige Körperpartien effektiv trainiert, darunter die Bein-, Rumpf- und Gesässmuskulatur sowie die Arme.

Angenehm am Stand Up Paddling ist darüber hinaus auch, dass man mit seinem Board völlig unabhängig von Wetterlage und Ort trainieren kann. Man muss keinesfalls bis zum nächsten Strand reisen oder darauf warten, bis die Windverhältnisse stimmen, wie es beim normalen Wellenreiten der Fall ist. Ganz egal, ob Fluss, Kanal oder Badesee - Stand Up Paddling geht immer, überall und immer mir einer Menge Spass!

Die Geschichte des Stand Up Paddlings

Das Prinzip von iSUP ist nicht neu: Man geht davon aus, dass schon vor Jahrtausenden Menschen eine Art Floss aus Bambusholz nutzten, um sich auf dem Wasser fortzubewegen. Im 20. Jahrhundert wurde schliesslich das Surfen populär - in Hawaii vor allem durch den legendären Surfer Duke Kahanamoku, der dort bis heute Kultstatus geniesst. So ist es nicht verwunderlich, dass sich mit der Zeit auch Sonderformen des klassischen Surfsports entwickelt haben - dazu gehört auch das Stand Up Paddling.


Es bietet einen entscheidenden Vorteil: Beim Surfen sind die Wind- und damit auch die Wellenverhältnisse nicht immer ideal und essenziel, um auf dem Brett zu stehen. Beides spielt allerdings beim Stand Up Paddling keine Rolle: Ganz egal, zu welcher Jahreszeit und auf welchem Gewässer, man kann sein Board fast überall nutzen.

Darüber hinaus kann Stand Up Paddling von Menschen jeden Alters ausgeübt werden: Die Sportart eignet sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, ganz egal, ob man bereits Erfahrung im Wassersport hat oder nicht. Stand Up Paddling ist leicht zu erlernen und macht Spass - ob ganz alleine oder auch in der Gruppe.

SUP als perfektes Training für den ganzen Körper

Stand Up Paddling ist eines der besten Ganzkörper-Workouts, die es gibt, denn es lässt sich auf sämtlichen Wasseroberflächen ausüben, ohne dass die "Könnerstufe" dabei eine Rolle spielt. Wichtig ist jedoch, dass man sicher schwimmen kann, denn natürlich wird man hin und wieder auch einmal von einer Strömung mitgerissen und fällt ins Wasser.

Die gesundheitlichen Vorteile sind enorm: Stand Up Paddling ist ein ganzheitliches Ausdauertraining, das gleichzeitig die Gelenke schont und dennoch den gesamten Körper fordert und stärkt. Weil man sich stets unter Spannung befindet, um die Balance zu halten, werden die Muskulatur gekräftigt und der Gleichgewichtssinn geschult. Vor allem der Rücken, der Bauch und der gesamte Oberkörper kräftigen sich mit der Zeit. Weil die Belastung auf das Herz-Kreislaufsystem dennoch nur gering ist, können auch ältere Menschen problemlos diese Trendsportart ausüben.

Für wen eignet sich Stand Up Paddling?

Stand Up Paddling ist ein tolles Workout, dass sich an eine sehr breite Zielgruppe richtet: Im Grunde kann jeder diese Trendsportart ausüben, wenn er sich auf und im Wasser sicher fühlt bzw. ein guter Schwimmer ist. Stand Up Paddling ist zudem keinesfalls eine reine Männersportart, sondern auch für Frauen super geeignet, um die Haltung und die Figur zu verbessern. Sogar Kinder können problemlos auf einem Stand Up Paddle sitzen, während ein Erwachsener paddelt oder auch, wenn sie etwas älter sind, selbst ihr Können unter Beweis stellen.

Der schönste Effekt ist jedoch sicherlich, mit dem SUP viel Flexibilität zu geniessen. Mit dem Board lassen sich sowohl einsame Flüsse, Seen und Bäche aus verschiedensten Perspektiven erkunden, welche man von Land aus gar nicht erst erahnt. Weil die Boards teilweise ein sehr grosses Volumen aufweisen, bieten sie oft genug Platz, um auch Proviant mitzuführen.
Eine Möglichkeit ist hier, sich beim Stand Up Paddle Kauf direkt für ein Board in Hohlbauweise zu entscheiden, welches noch mehr Stauraum bietet.

Ein Stand Up Paddle kaufen - welche Arten von SUP-Boards gibt es?

Genau wie beim Surfen gibt es auch beim SUP-Sport eine Menge unterschiedlicher Boards, die sich an individuelle Anforderungen richten. Prinzipiell sind Boards, die etwas dicker und breiter sind, auch deutlich leichter zu navigieren und kippstabiler. Allerdings gestaltet sich mit ihnen das Paddeln etwas aufwändiger, da man mit einem höheren Widerstand zu "kämpfen" hat, auch Tempo und Wendigkeit sind mit schlankeren Boards natürlich höher.
Die bekanntesten Arten der SUP-Boards auf dem Markt stellen wir hier vor.

Wave-Boards

Hierbei handelt es sich um Boards, die sich in erster Linie zum klassischen Wellenreiten eignen. Sie lassen sich leichter navigieren und wenden, da sie kürzer sind als vergleichsweise Race- oder Touringboards. Im flachen Wasser ist es zudem für Ungeübte noch nicht so einfach, mit ihnen zu paddeln.

Cruise- bzw. Explore-Boards

Cruise-Boards, die auch als Explore-Boards bezeichnet werden, sind perfekt für die Nutzung in flacheren Gewässern geeignet, können jedoch auch mit leichtem Wellengang gut umgehen. Sie zeichnen sich durch eine schmalere und längere Form aus als Wave-Boards, lassen sich dadurch aber auch deutlich leichter paddeln. Zudem "kippeln" sie nicht so einfach, wie es bei einem Raceboard meist der Fall ist. Cruise-Boards bestehen zumeist aus Epoxy, das innen über einen Schaumkern verfügt. Bei einigen Modellen gibt es spezielle Netze für das Mitführen von Ausrüstung oder Proviant sowie Matten, auf denen sogar Hunde mitgenommen werden können.

Raceboards

Raceboards sind deutlich an ihrer sehr schmalen, länglichen Form erkennbar. Bei ihnen kommt es vor allem auf Performance an: Sie sind ideal für Sportler, die mit ihrem Board ein höheres Tempo erreichen möchten. Für Anfänger eignen sie sich allerdings etwas weniger, da es durchaus zu einer Herausforderung werden kann, die Balance zu halten.
Einfache Modelle bestehen aus Epoxy mit einem Schaumkern, Profi-Modelle dagegen häufig aus hochwertigem Carbon.

Inflatables

SUP-Boards sind ohne Zweifel nicht die kompaktesten Sportgeräte und daher oft problematisch zu transportieren - insbesondere bei einer Flugreise kann es schnell aufwändig und teuer werden, das eigene Board mitzunehmen. Dasselbe gilt bei Menschen, die nur ein kleines oder gar kein Auto haben oder keine teure Montagemöglichkeit auf dem Dach anbringen möchten. Genau für diese Zwecke eignen sich Inflatables: Diese Boards lassen sich ganz einfach aufpumpen und später wieder zusammenlegen, so wie man es von einer Luftmatratze kennt. Zusammengefaltet hat ein Inflatable die Grösse eines kleinen Rucksacks, aufgepumpt ist es dagegen so steif, dass es dieselbe Stabilität wie ein richtiges SUP-Board aufweist und identische Eigenschaften bietet.