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SUP Pflege und Lagerung

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Das ISUP – ein Traum auf dem See oder Meer


Ein Stand Up Paddle Board, das sich aufblasen lässt? Da schauen einige ganz ungläubig, denn die Idee ist noch nicht allzu bekannt und verbreitet. Wer gerne dem geliebten Wassersport nachgeht, aber einfach nicht ausreichend Stauraum für sperrige, grosse Bretter im Auto hat, wird mit einem ISPU besonders glücklich werden. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen SUP sind die ISPUs leicht und wenig sperrig. Sie weise, zusammengefaltet und ohne Luft, ein geringes Volumen auf und lassen sich damit selbst auf dem Fahrrad einfach transportieren.

Trotz dass ein ISPU aufgeblasen werden muss, kann es eine sehr hohe Steifigkeit und Stabilität auf dem Wasser aufweisen. Das Surfen und Paddeln wird zu einer Leichtigkeit, die sich im Anwendungsgefühl kaum noch von einem nichtaufblasbaren Stand Up Paddle Board unterscheidet. Um dieses Gefühl, den Fahrspass und die hohe Stabilität, lange Zeit zu wahren, sind die richtige pflege, sowie Lagerung Grundvoraussetzung.



Langlebigkeit durch präzise Pflege


Da das Board nicht nur im Süsswasser, sondern auch im Salzwasser zum Einsatz kommen kann, geht bereits hier schon ein massiver Einfluss auf die Materialien aus. Nach jedem Gebrauch ist es daher sehr wichtig, das Board mit lauwarmem Wasser abzuwaschen. Das klare Wasser sollte die komplette Oberfläche benetzten und Schmutz, sowie Salzablagerungen zunächst grob entfernen. Hierzu kann ein weicher Lappen genutzt werden.

Das Fusspad kann mit einer Bürste gesäubert werden. Die Bürste selbst sollte über weiche Borsten verfügen, sodass das Material nicht verkratz wird. Durch leichtes Schrubben können Schmutz und Salzwasser an den Seitenkanten und der Oberfläche entfernt werden. Das Fusspad muss ohne Reinigungsmittel bearbeitet werden.
Zum Transport sollte das Board zusammengerollt werden. Hierbei ist es wichtig, dass keine kleinen Steinchen. Sandablagerungen oder Muscheln mit eingewickelt werden. Diese können das Material Beschädigungen oder gar aufschlitzen. Zum fachgerechten Zusammenfalten liegen den ISUPs meist Anleitungen bei, die beachtet werden sollten. So kann verhindert werden, dass steife Teile zu stark beansprucht oder zerbrochen werden.

Zur weiteren Reinigung des Boards dürfen keine aggressiven Reinigungsmittel genutzt werden, die das Material des Boards angreifen oder reizen könnten. Durch zukünftiges Nutzen im Salzwasser kann das Material dauerhaften Schaden nehmen, der sich nicht mehr reparieren lässt.

Wichtig ist es, dass Ober- und Unterseite frei von Schmutz und Ablagerungen sind. Noch vor dem Nachhause Transport im Auto sollte das Pad vollkommen sauber sein. So kann verhindert werden, dass sich Ablagerungen festsetzten oder gar antrocknen, die sich nur noch schwer entfernen lassen.

Sollten sich Ablagerungen einmal schwer entfernen lassen, kann ein Reinigungsmittel genutzt werden, welches jedoch perfekt abgestimmt auf das ISUP sein muss. Hierbei handelt es sich um ein PVC-Reinigungsmittel, welches besonders schonend zum Material ist. Mit einem weichen Lappen wird das Mittel in kreisrunden Bewegungen auf das Board aufgetragen und anschliessend abgewaschen.

Nachdem die Reinigung abgeschlossen ist, muss das Paddelboard komplett trocknen oder gar trockengerieben werden. Dies ist vor der Lagerung besonders wichtig, da verbleibende Feuchtigkeit schnell zur Schimmelbildung führen kann.

Tipp: Im Abstand von 1 bis 2 Monaten sollte das Board nach der Reinigung imprägniert werden. Durch einen UV-Schutz wird das PVC deutlich langlebiger und widerstandsfähiger gegenüber den Sonnenstrahlen, die nicht nur die Farbe zum Verblassen bringen. Wird das Board dauerhaft genutzt und nie imprägniert, können die UV-Strahlen zur allmählichen Zersetzung des PVCs beitragen. Zudem kann das Board austrocknen. Dies würde das Material porös und damit rissig sowie brüchig machen. Zur Imprägnierung kann im gleichen Intervall ein Check durchgeführt werden. Alle Klebenähte sollten genaustens begutachtet werden, um ein Auflösen zu verhindern. Sollte das Deckpad nicht mehr gut verklebt sein, kann ein frühzeitiges Ankleben das vollständige Lösen verhindern. Gleiches gilt für weitere Aussparungen, die durch den Transport stark beansprucht werden.

Bei jeder Reinigung und jeder Imprägnierung sollte das Board auf Kratzer oder Risse untersucht werden. Diese sind besonders gut zu imprägnieren oder gar zu verkleben.



In der kalten Jahreszeit gut gelagert


Bei kurzweiliger Lagerung, für wenige Tage oder Wochen ist es wichtig, dass das Board keine Feuchtigkeit auf sich trägt. Soll das Board jedoch über Winter eingelagert werden, gelten deutlich mehr Hinweise und regeln, die beachtet werden sollten.


Vor der Einlagerung ist eine gründliche Reinigung erforderlich. Schmutz, Staub und Salzwasser sollten vom Board entfernt werden.
Wird das Board über einen langen Zeitraum eingelagert, sollte dies nicht im zusammengerollten Zustand stattfinden. Dies kann für sogenannte „Sollbruchstellen“ im Material sorgen, die bei erneutem Aufblasen im Sommer dafür sorgen, dass genau hier Bruchstellen entstehen.

Vor der Lagerung sollte das aufblasbare Board daher auseinander gerollt und mit ein wenig Luft befüllt werden. Dies erleichtert zudem das erstmalige Befüllen mit Luft in der neuen Saison.
Für den Raum der Lagerung gelten ebenso einige Hinweise. Wichtig ist es, dass im Raum ein trockenes Klima herrscht. Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zur Schimmelbildung beitragen, das Material aufschwämmen und es somit beschädigen. Zudem sollte die Temperatur circa Raumtemperatur aufweisen. Zu hohe oder niedrige Temperaturen wirken sich ebenso negativ auf das Material des Boards aus.

Wichtig ist, dass keine Fenster vorhanden sind, die das Einfallen von direktem Sonnenlicht auf das Inflatable Stand Up Paddle Board zulassen. Durch die dauerhafte UV-Licht Einstrahlung werden die Kunststoffe beschädigt, was ein angenehmes Fahrgefühl deutlich minimiert.



Ein Leck muss nicht die Unbrauchbarkeit bedeuten - Tipps zur Reparatur


Sollte das ISUP einmal stark beschädigt sein, sodass ein Leck geschlagen ist, muss dies natürlich repariert werden. Nur so kann das Board dauerhaft weitergenutzt werden. Während der Reparatur sollte Zimmertemperatur, sprich 20 bis maximal 30 Grad Celsius herrschen. Dieser Temperaturbereich eignet sich optimal für die Materialien des Boards, lassen den Kleber ausreichend schnell und präzise aushärten und erleichtern das Flickend es Lecks.

Zunächst muss das Leck ausfindig gemacht werden. Dies kann schnell, anhand der entweichenden Luft, festgestellt werden. Zur Reparatur muss die gesamte Luft aus dem Board entfernt werden. Die Stelle des Lecks sollte möglichst flach und glatt ausgebreitet werden, um eine saubere Verbindung herzustellen. Um den PVC Kleber zur Reparatur einwandfrei auftragen zu können, muss die betroffene Stelle frei von Fett und Verschmutzungen sein. Dies kann mit einem weichen Tuch und ein wenig Aceton erreicht werden. Nun sollten dünne Schichten des Acetons auf die Leckage aufgetragen werden. Der Flicken sollte erst aufgedrückt werden, wenn der Kleber ein wenig (circa 5 Minuten lang) vorgetrocknet ist. Mit der flachen Hand kann der Flicken nun auf den Kleber und die Leckage gedrückt werden, bis eine sichere Verbindung ausgehärtet ist. Durch streichende Bewegungen kann verhindert werden, dass Luftblasen unter dem Flicken eingeschlossen werden. Vor der nächsten Anwendung des Boards sollte es mindestens 24 Stunden lang aushärten können.

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  • Florian Rolli