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Stand Up Paddels in 10 Jahren?

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Stand Up Paddels in 10 Jahren? Wohin geht die Sportart?

Aus den ersten Versuchen, Surfbords mit Paddeln für das Fitnesstraining zu nutzen hat sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine neue Trendsportart entwickelt. Da für Stand up Paddle (SUP) weder Wind noch Wellen erforderlich sind, hat es sich schnell verbreitet und darf heute an keinem Strand mehr fehlen. Selbst auf Kreuzfahrten darf SUP als trendiger Sport nicht mehr fehlen und gehört zum Angebot für die Passagiere. Eine ganz besondere Art, das Element Wasser zu erleben. Ein attraktiver und spannender Wassersport, der gelenkschonend und für alle Altersgruppen leicht zu lernen ist. Lautloses Gleiten über das Wasser, erfrischendes Nass auf der Haut. Beim SUP vereinen sich sportliche Aktivitäten mit Wohlbefinden zu einer wunderbaren Harmonie.


Der Einstieg ins SUP geschieht in der Regel auf Allround Boards. Diese bieten einen stabilen Stand und ermöglichen eine perfekte Balance. Das erleichtert den Einstieg in die trendige Sportart SUP. Aber auch der erfahrene SUP-Sportler hat mit Allround Boards noch jede Menge Spaß beim Dahingleiten und Cruisen. Darüber hinaus ermöglicht die Integration von SUPs viele Vorteile für weitere Sportarten.

SUP-Yoga ist längst etabliert und es gibt Boards, die extra für diese Bedürfnisse konstruiert sind. Kurse für SUP-Yoga finden ganzjährig statt. Im Sommer auf den Seen, im Winter in der Halle. Die Elemente Wasser, Luft und Sonne sorgen in gemeinsam mit Yoga für den Gleichklang von Körper, Geist und Seele.

Work Out auf dem SUP ist bereits heute fester Bestandteil im Trendsport Outdoor Fitness. Anstatt in einem stickigen Gym, findet das Training in der freien Natur, vielfach an Seen statt. Was liegt da näher, als Stehpaddeln in das Training einzubauen. Immerhin trainiert SUP ganz nebenbei den gesamten Körper. Bein- und Rumpfmuskulatur durch fortwährendes Ausbalancieren, der Paddelschlag entwickelt die Arm- und Schultermuskulatur.

SUP-Yoga und Outdoor Fitness stehen in Europa noch am Anfang, in den nächsten Jahren wird es freilich überproportionale Zuwächse geben. Dieser Trend bekommt durch die aufblasbaren iSUP (Inflatable SUP), zusätzliche Unterstützung. Denn nicht jeder verfügt über die Möglichkeit, ein großes und festes Board zu lagern oder zu transportieren. Mit einem aufblasbaren Board gibt es diese Probleme nicht. Es ist leicht zu befördern, eine große Tasche, Rollenkoffer oder ein Rucksack gehören in der Regel zum Lieferumfang. Die Mitnahme auf dem Fahrrad, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf einer Flugreise ist daher relativ problemlos.

Wen wundert es, aus der Freizeitbeschäftigung hat sich schnell ein Sport mit vielen unterschiedlichen Konkurrenzen entwickelt. So blieb es nicht aus, dass die vorhandenen Boards die Ansprüche der infizierten SUP-Sportler nicht mehr vollkommen erfüllen konnten. Diesen Bedarf haben die Surfboard-Hersteller erkannt und auf die unterschiedlichen Disziplinen angepasste SUP und iSup gebaut. Es hat nur weniger als ein Jahrzehnt gebraucht und inzwischen gibt es spezielle Boards für unterschiedliche Ansprüche.

Die Angebote und das Sortiment sind riesig, bei der Auswahl des geeigneten Boards spielt das Körpergewicht immer eine entscheidende Rolle. Wenn dann das Design noch dem eigenen Geschmack entspricht, steht dem Fun auf dem Wasser nichts mehr im Wege. Beim Stand up Paddle benötigt der Sportler ja bekanntlich bloß ein Gewässer und ist nicht abhängig von Wind oder Wellen.

Für die lange Tour auf dem Wasser eignen sich besonders die dafür konstruierten Race- oder Touringboards. Diese sind dabei stabil und geben den nötigen Auftrieb, um schnell ins Gleiten zu kommen. Insbesondere für den Einsatz auf Wellen sind die Wave Boards konstruiert. Sie ermöglichen hervorragende Eigenschaften beim Manövrieren und Gleiten. Wer gerne auf einem Fluss unterwegs ist, findet eine große Auswahl an unterschiedlichen River Boards. Ob ein langer Törn oder der wilde Ritt auf einem tosenden, schäumendem Wildwasser, für alle Wünsche gibt es hier das optimal konstruierte Sportgerät.

Seit der Entstehung des Stand up Paddle hat es in der Entwicklung viele Innovationen gegeben. Dennoch steht dieser Sport noch in der Anfangsphase seiner weiteren Entwicklung. In den nächsten Jahren werden sich immer mehr Menschen für den Fun auf dem Brett entscheiden. Immerhin bietet SUP viele Möglichkeiten, um sich mit anderen Sportarten kombinieren zu lassen. Für das stetige wachsende Interesse an gesunder Lebensweise, kombiniert mit steigendem Körperbewusstsein, bietet SUP eine großartige Basis.

Bereits heute gibt es in den Kalendern der Verbände und Veranstalter unzählige unterschiedliche Events und Wettkämpfe. Interesse und Nachfrage an diesem interessanten und aufregenden Funsport werden anhaltend zunehmen. So wird auch die Anzahl und Auswahl an abwechselnden Veranstaltungen in den nächsten Jahren stetig und rasant aufsteigen. Irgendein geeignetes Gewässer liegt immer in der Nähe. Flüsse, Seen und das Meer bieten unendlich viele Chancen, SUP zu betreiben. Ob in der Gruppe, oder als Individualsport, stehend die Gewässer erkunden, eine wunderbare Art, die Natur hautnah zu erleben.

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  • Toni Kurz