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SUP - Actionreicher Trendsport

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Actionreicher Trendsport - Stand up Paddling auf dem Fluss

Stand up Paddling, im deutschsprachigen Raum auch als Stehpaddeln bekannt, ist keine neu erfundene Sportart aus den USA. Im Gegenteil: erfunden und seit Jahrtausenden praktiziert wurde das Stand up paddling von polynesische Fischer, die sich von je her als kunstfertige und erfahrenen Seefahrer einen Namen gemacht haben. Auch heute noch findet man im südpazifischen Raum Ein-Mann-Bambusflöße, die mit Hilfe von Stangen und Stechpaddeln manövriert und fortbewegt werden. Auf Hawaii, dem Mutterland des Surfsports, war Stand Up Paddling sogar nur den Mitgliedern von Königshäusern vorbehalten. Nur sie waren auserwählt, um sich stehend in einen Boot oder auf einem Board fortzubewegen. Erst viel später wurde Stand Up Paddling zunehmend auch vom Volk betrieben und entwickelte sich neben dem Surfen und Wellenreiten zu einer eigenständigen Wassersportart. Der Vorteil gegenüber den beiden beliebten Sportarten liegt auf der Hand: man ist unabhängig von Wind und Wellen.

Stand up paddling findet in Europa zunehmend begeisterte Anhänger

In Europa findet die Trendsportart immer mehr Anhänger. Sie bietet neben einem ausgesprochen hohen Fun-Faktor auch zahlreiche positive gesundheitliche Faktoren, die Muskeln und geistige Fitness stärken. Paddling ist ein gelenkschonendes Ganzkörper-Work out, denn um auf dem Wasser das Gleichgewicht halten zu können, wird im Körper jeder noch so kleine Muskel angesprochen und trainiert. Dabei ist Geschwindigkeit keine Voraussetzung. Im Gegenteil, der Trainingseffekt stellt sich auch ein, wenn der Sportler gemächlich über einen See oder Fluss gleitet und dabei die Natur genießt. Wer seine Ausdauer oder ganz besonders Schultern, Bauch und Rücken trainieren möchte, erhöht lediglich die Paddelfrequenz.

iSUPs revolutionieren den Markt

Die Auswahl des richtigen Equipments ist auch beim Stand up Paddling von entscheidender Bedeutung. Neben vielen massiven Boards aus Epoxidharz, die sperrig und starr sind, werden seit einiger Zeit auch aufblasbare Varianten auf dem Markt angeboten. Ein Angebot, das insbesondere den Transport und die Lagerung des Stand up Paddle vereinfacht. Die Problematik bei der Entwicklung des iSUP lag in der permanenten Gewährleistung der Formstabilität. Sie unterscheidet ein iSUP von einem einfachen Schlauchboot. Der entscheidende Durchbruch für die Produktion der beliebten iSUPs gelang in Korea mit der Entwicklung der sogenannten Drop-Stitch-Konstruktion. Die Drop-Stitch-Konstruktion verbindet Decken- und Bodeninnenseiten des Stand up Paddle so, dass es auch bei extrem hohen Innendruck die Form hält. Mit Hilfe einer Luftpumpe mit integriertem Manometer kann das Board so extrem schnell an der gewünschten Stelle aufgepumpt und auf das Wasser gesetzt werden. Marktübliche Stand up paddles haben eine Board-Höhe von etwa 10 cm auf. Boards mit einer größeren Höhe oder Dicke haben mehr Auftrieb und bieten somit mehr Komfort. Dafür sind sie weniger drehfreudig und kommen vorwiegend als Touring- oder Fitness-Board in Frage.

Wo lässt sich Stand up paddling am besten betreiben?

Wie schon erwähnt ist der Sport völlig unabhängig von Wind, Wellen und Strömung. Zugegeben, der Fun-Faktor für erfahrene Sport steigt mit zunehmenden Wind und stärkerer Strömung exponentiell an. Aber wie alles, ist auch dies Geschmacksache. Stand up Paddler gibt es heute bereits in ganz Europa, und nicht jeder hat die See direkt vor der Nase. Stand up Paddling auf Flüssen begeistert zunehmend Anfänger und waschechte Freaks. Bevor Mann oder Frau sich auf ein fließendes Gewässer begeben, sollten auf jeden Fall die Strömungsverhältnisse des Flusses geprüft werden. Mancher noch so idyllisch plätschernde Fluss kann ganz plötzlich zur großen Herausforderung werden. Und Stromschnellen und felsige Untergründe tauchen können schneller den Weg versperren, als gedacht auf. Die Schwimmweste und der für die Gebirgsregion gekaufte Helm sollten jetzt getragen werden und nicht daheim im Keller hängen.

Der Stand up Paddling – Event-Kalender

Dass Stand up paddling bereits seinen festen Platz in Europa eingenommen hat, zeigt der jährliche Eventkalender zu diesem Sport. Rennen und Geschicklichkeitswettbewerbe werden an vielen Orten ausgetragen und haben ihren festen Platz im europäischen Eventkalender. Ob die Deutschen SUP Meisterschaften SUP Wave in Peniche, das bekannte Battle of the Themse in England oder der SUP Race Cup in Frankreich : überall hier treffen sich SUP-Begeisterte und küren die Besten der Besten. Wer sich wirklich mit den Cracks der Szene messen will, kann am Maui2Molokai – M2M teilnehmen. Der Kurs führt 27 Meilen von Maui nach Molokai. Die besten Downwindern der Welt treffen sich hier jeden Sommer und fahren auf der Strecke von Honolua Bay nach Molokai ihren Champion aus.

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  • Toni Kurz